Alle bekloppt.

06 April 2020

Der häufigste Satz der letzten Wochen, wenn nicht gar Monate.
Alle bekloppt.
Ich bekloppt, Kinners bekloppt, die Welt sowieso bekloppt.
Der Kleine sitzt gerade vor der Glotze und schaut die erste Staffel Pokémon. Ich muss zugeben, das erfüllt mich mit Nostalgie und er ist komplett gefesselt. Heißt für mich: Entweder ein paar Minuten Verschnaufpause, oder dass ich endlich etwas in Ruhe erledigen kann.
Der Große sitzt beleidigt in seinem Zimmer, weil er nicht 24/7 meinen Laptop sitzen und zocken darf. Ätsch. Nur weil wir einen Ausnahmezustand haben, heißt das nicht, dass wir für alles Ausnahmen machen.
Es gibt bei uns nirgends mehr Mehl, Hefe oder günstiges Toastbrot. Wahrscheinlich werde ich in nächster Zeit hier einige Brotrezept-Experimente tippen, wenn ich noch Nerven dafür habe.

Alle anderen haben gefühlt endlos Zeit lang gehegten Gedanken und Wünschen nachzukommen. Es wird entrümpelt, erschaffen, gemacht, gelernt. 
Ich hatte letzten Freitag heftige physische Schmerzen, weil meine Psyche mir mitteilen wollte, dass 24/7 Kinder Bespaßen langsam nicht mehr drin ist. Nach drei Wochen ohne Verschnaufpause ist irgendwann Sense.
Deswegen erlaube ich mir jetzt nur noch das Minimum an Haushalt zu erledigen. Mehr ist einfach nicht mehr drin. Ich fühle mit all den Menschen, die jetzt über ihre Grenzen hinaus gehen müssen, um noch ihre tägliche Leistung zu erbringen, bzw. die Leistung, die nun einfach von uns allen gefordert wird.
Andere können vielleicht nicht nachvollziehen, warum ich nach drei Wochen schon so kaputt bin. Leider macht sich bei mir das PMS wieder bemerkbar. Sobald hormonell etwas ins Ungleichgewicht kommt, scheint es sich bei mir wieder einzuschleichen.
Wer meinen Blog noch nicht lange verfolgt, wird noch nicht wissen, dass ich eine genetische Disposition für Depressionen habe. Die werden mein Leben lang ein stiller, aber sehr sehr nerviger Begleiter sein. Das PMS verstärkt diese ins Extreme. Durch das Abstillen letzten Herbst ist mein Hormonhaushalt wieder dabei sich einzupendeln und leider tut er dies nicht auf gesunde Art und Weise.
Es geht mir verhältnismäßig gut, aber mein Nervenkostüm ist mehr mit Pergament zu vergleichen. Normalerweise helfen lange, ausgedehnte Spaziergänge in der freien Natur, aber das ist im Moment einfach nicht drin.


Mir fehlen meine Freunde. Mir fehlt die Zeit, Zeit für meine Freunde zu finden. Briefe schreiben. Päckchen fertig machen (einige stehen unfertig hier herum und ich weiß nicht, ob ich diese bald abgeschickt bekomme), Nachrichten tippen, telefonieren oder gar richtig Zeit miteinander verbringen. Mit Kaffee und Kuchen, Gequassel und Spaziergängen. Mit um uns herum tobenden Kindern, die sich keinen Kopf um die Welt oder die Schule machen müssen.

Ich bin müde. Nein, eher erschöpft. Mein Körper äußert das nur mit Müdigkeit. Derzeit ist vieles auf Pause. Extreme Pause. Normalerweise wäre dieses Jahr sowieso das Jahr, in dem ich nicht viel erledigen kann, wie ich das gerne würde, weil der Kleinen nun einmal zwei Jahre alt ist. Da muss vieles pausieren, weil in dem kleinen Köpfchen ein Sturm tobt, dem nichts und niemand so schnell Einhalt gebieten kann und erst nach und nach Ordnung Einzug hält. Bis dahin macht es keinen Sinn großartige Tätigkeiten oder Vorhaben zu planen. 
Aber so, wie die Welt im Moment ist, geht erst recht nichts von dem, was man gerne würde oder eigentlich müsste. Alles bekloppt. Ich ganz besonders.

Ich wünsche uns allen ganz viel Kraft, Geduld, Nerven und vor allem Gesundheit.

Wie kann ich meinen Vorratsschrank noch füllen?

22 März 2020

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Ich hoffe, der Titel führt nicht sofort zu der Annahme, dass dies eine Anleitung zum Hamstern ist. Die Bundesregierung empfiehlt schon lange, dass man für Notfälle Vorräte für ca. 10-14 Tage im Haushalt haben sollte. Besonders nach dem Schneesturm in Münster und den darauf folgenden Stromausfall vor ein paar Jahren, kam das Thema wieder ins Gespräch, was viele leider nicht aufmerksam genug verfolgt oder ersnt genommen haben.
Natürlich ist das nicht jedem möglich. Auch wir stoßen Platz technisch mit unserem vierköpfigen Haushalt (sechs, wenn man die Samtpfoten einrechnet) an unsere Grenzen. 
Wir hatten Glück im Unglück, im Januar hatte uns alle die Grippe flach gelegt, wodurch wir für gut vier Wochen keinen geregelten Tagesablauf hatten, kaum zum Einkaufen kamen und viel zu viel Geld für Medikamente und Lieferdienste ausgeben mussten.
Ich hatte daraufhin begonnen unsere Vorräte wieder aufzustocken, was uns nun in Zeiten der Panikkäufer einen Vorteil verschafft hat.
Dennoch fehlte uns einiges, was wir sonst in Ausflügen in nahegelegene Großstädte besorgen würden.
Da mein Mann und ich zur Risikogruppe gehören, versuchen wir jeden Kontakt so gut es geht zu vermeiden und zu Hause zu bleiben. Auch wurden die meisten Geschäfte schon fast ratzekahl leer gekauft.

Ich möchte hier ein paar Möglichkeiten aufführen, wo wir noch Lebensmittel herbekommen, die hoffentlich dem ein oder anderen helfen.

1. Aboboxen:

Wir bekommen alle zwei Wochen die Etepetete Box. In der Box befinden sich Obst und Gemüse, die für den Handel nicht hübsch genug, zu groß oder klein sind oder schlichtweg aus Überproduktion stammen.


Lokale Bio Bauern bieten sehr oft einen Lieferservice mit eigenen Boxen an.

Auch Hello Fresh kann eine Idee sein, um an frische Lebensmittel zu kommen.

2. Internationale Läden und Feinkosthändler

Viele türkische, asiatische, polnische, griechische, russische oder Läden anderer Nationalitäten bieten neben Reis, Nudeln, Hülsenfrüchten und Gewürzen auch frische Lebensmittel oder Tiefkühlware an. 
Wenn diese nicht gerade mitten in einer Großstadt in einem der bekanntesten und stark besuchten Bezirke liegt, hat man gute Chancen dort noch einiges zu bekommen.

3. Unverpackt Läden

Leider gibt es von diesen noch viel, viel zu wenige. Das hat aber auch den Vorteil, dass nicht alle Leute auf einmal dort einkaufen gehen. Schaut, ob ihr in eurer Gegend einen findet und fragt am besten telefonisch nach, wie die Bestände des Ladens sind.

4. Online Händler

Wer wie wir eher ländlich lebt, findet viele vegane Lebensmittel nicht oder nur in geringen Mengen oder Auswahl. Deshalb bestellen wir regelmäßig bei Alles Vegetarisch.
Unsere letzte Bestellung hat gezeigt, dass sie noch gute Bestände haben und regelmäßig aufstocken.


Koro ist eine gute Adresse für Familien, die problemlos Großpackungen an Reis, Nudeln, Trockenfrüchten, Nüssen usw. verbauchen. Die Online-Drogerie bietet vieles in Kilopackungen an. Natürlich ist derzeit die Nachfrage sehr hoch, aber hier kann man durch regelmäßiges Aufsuchen der Seite und überprüfen der Bestände die persönlich benötigten Lebensmittel bekommen.

Wer sich nicht an abgelaufenen Verfallsdaten stört, kann bei Sirplus Lebensmittel retten. Das Angebot im Shop hängt davon ab, was die Betreiber Händlern abkaufen konnten.

Amazon Pantry zieht derzeit Lebensmittelbestellungen allen anderen vor und liefert diese schneller aus. Das sorgt dafür, dass vieles ausverkauft ist.
Im Marketplace überschlagen sich die Wucherpreise. Wenn man geduldig viele Anbieter durch geht und direkt nach Waren sucht, kann man sich einen guten Überblick verschaffen und noch Schnäppchen abgreifen. Es kann sich sehr lohnen, einen einzelnen Anbieter zu suchen und dessen Angebot zu durchstöbern. Ich habe so unsere asiatischen Lebensmittel wieder aufstocken können und habe mit dem Einkauf größerer Mengen etwas Geld gespart. Einzeln kosteten z.B. Tofu und Sojasauce fast das Doppelte bis Dreifache im Vergleich zu einer Doppel- oder größeren Packung. Für uns lohnt sich das, da wir sehr oft asiatisch kochen. Bitte bestellt nur, was ihr wirklich verbraucht, oder fragt Verwandte und Bekannte, ob sie etwas gebrauchen können und teilt mit ihnen.

Bedenkt bei Onlinebestellungen, dass durch das erhöhte Bestellaufkommen die Lieferzeiten länger ausfallen und Preise noch ansteigen können. Gute Planung ist jetzt das A und O.

5. Hofläden, Bäckereien und Wochenmärkte

Bauern und Händler sind immer noch von uns abhängig. Vielleicht haben die Läden und Stände inzwischen nicht mehr alles, was unser Herz begehrt, dennoch haben sie immer noch Waren, die sie uns verkaufen können und müssen. Solange es euch möglich ist, besucht sie bitte und kauft bei ihnen ein. Wir versuchen z.B. bei unserem Hühnerhofladen noch regelmäßig Kartoffeln und beim Bäcker Brot zu bekommen.


6. Fundgruben und Restpostenmärkte

Hier findet man vielleicht noch die ein oder andere Konserve, Tütensuppe, Kartoffeln oder Monsterpackungen Apfelsaft.

7. Tiefkühllieferanten

Die zwei größten Namen im deutschen Raum sind bofrost und Eismann. Ob dieser Service etwas für euch ist, müsst ihr gründlich abwägen. Die Preise sind im Vergleich zu Supermärkten höher, dafür merkt man bei manchem Produkten einen gehörigen positiven Qualitätsunterschied.


Zum Dumpstern zu raten, wäre absolut fahrlässig. Hygiene sollte derzeit an oberster Stelle stehen. Seht davon ab Mülltonnen der Supermärkte zu durchsuchen. Außerdem haben die Märkte durch die Hamsterkäufe sicher nicht viel zu entsorgen.

Bitte seid so gut und kauft nur, was ihr verbraucht bekommt. Personen mit geringem Einkommen, Senioren, Obdachlose usw. leiden sehr unter der derzeitigen Situation. Nicht jeder hat ein Auto. Nicht jeder kann endlos viel nach Hause tragen. In unsere Lebensmittel sind sehr viele Ressourcen geflossen. Verschwendet bitte nichts.

Unser Klopapier neigt sich langsam dem Ende, wir werden zur Not auf Waschlappen umsteigen. Durch die Kinder haben wir zum Glück jede Menge. Falls ihr keine habt, könntet ihr alte Handtücher aussortieren und auf passende Größe zuschneiden. Einfach abduschen kann auch reichen.

Lasst euch nicht unterkriegen und bleibt gesund!

Heiliger Bimbam!

11 Juli 2019

[Disclaimer: Im folgenden Text werden Markennamen u.ä. genannt. Ich werde dafür nicht bezahlt, somit zählt dieser Beitrag als reine Anzeige, Darstellung von persönlicher Meinung und Quark. Tüdelü.]

Mein letzter Beitrag ist tatsächlich über zwei Jahre her!
In der Zeit hat sich so einiges getan. Ich habe lange mit mir gezaudert, ob ich den Blog behalten, wiederbeleben oder einfach abschießen soll. Er hat mir, zugegeben, doch sehr gefehlt, aber die Zeit, ihn weiter aktiv zu betreiben, ebenso.
Im Moment sitze ich hier am PC meines Mannes und lösche knapp 5000 ungelesene Mails aus meinem Postfach, die sich in den letzten zwei Jahren angesammelt hatten. Das "neue" Outlook ist auf meinem Handy die reinste Pest und zeigte mir schon lange Mails nicht mehr komplett an, so dass ich mich aus vielen Newslettern nicht austragen konnte, in die ich durch irgendeine Bestellung hier und dort hineingerutscht war. Als frische Mutti kommt man so selten in Ruhe an den PC, das meiste schaukelt man mal schnell über's Handy und so ergab sich diese stattliche Summe an... unnötigem Rotz, der sich im Postfach stapelt. Und ja, es ist inzwischen nachgewiesen, dass einen interaktiver Unrat genauso psychisch belastet wie physisch vorhandenes Chaos.
So sitze ich hier, lasse mir Ghost auf YouTube auf die Ohren prasseln, während ich den Cursor über zwei Jahre alte Post von DaWanda, FlixBus, Amazon und Pinterest wandern lasse.
Das kleine Alien wird vom Papa geschaukelt (der Tapfere... der kleine Mann hat heute extreeeem schlechte Laune, so gesehen "rettet" diese undankbare Aufgabe hier gerade mein restliches Nervenkostüm. Das Wort "MAMA!", mit extrem quängeligem Tonfall fiel heute gefühlt mindestens zweitausend mal.) und der Große genießt es, morgen nicht früh aufstehen zu müssen.

Hachja, das Schreiben erinntert mich an den Spruch, dass gute Freunde, die lange Zeit getrennt waren, einfach genau dort weitermachen, wo sie aufgehört haben, als wären sie nie getrennt gewesen.
Das ist auch der Knackpunkt, warum ich den Blog wieder reaktivieren möchte.
Ich hatte mich doch sehr in der Bloggerszene verloren. Wollte gerne auch Content bieten, interessant und lesenswert sein und hatte dabei trotz des Spaß am Schreiben und Content bieten vergessen, wozu ich in erster Linie den Blog benutzt habe: Für mich und für meine Freunde. Hier konnten sie immer am aktuellen Quatsch in meinem Leben teilhaben. Schrieb ich mal eine Weile nicht, machten sie sich direkt Sorgen.
Zu sehr hatte ich versucht Leute zu erreichen, die ich eigentlich gar nicht brauchte oder erreichen musste: Fremde. Neue Leser. Nichts gegen neue Leser, jeder ist hier willkommen. ;)
Nur habe ich mich dadurch selbst unter Druck gesetzt, wenn auch unbewusst und ungewollt, und so kam es, wie es kommen musste: Schreibblockade. Kein Nerv, keine Lust, keine Zeit (dafür Ausflüchte) und so verwaiste mein mir doch sehr liebes, kleines Projekt, das ich doch schon so viele Jahre gepflegt hatte.
Um so lieber belebe ich diese verstaubte Seite hier wieder, um meine alten Freunde wieder an meinem Leben teilhaben zu lassen (und gerne auch jeden neuen Leser, der sich einfinden mag).
All die Postkarten, Briefe und Karten, die ich schon so lange schreiben wollte, verstauben hier und da, liegen unfertig herum und nagten schon so lange an meinem Gewissen. Auch wenn meine Freunde immer sehr verständnisvoll mitteilen, dass es nicht schlimm ist und sie ja wissen, woran es liegt und wie es mit Kindern und dem turbulenten Alltag im Allgemeinen ist.
Wenn ich hier schreibe, können gleich mehrere gleichzeitig lesen, was bei uns los ist, wie es mir geht usw. und ich verliere auch nicht den Überblick, wem ich schon wovon erzählt habe. Doch sehr praktisch, nicht? (Trotzdem wird noch der ein oder andere Brief mit persönlicheren Dingen eintrudeln, weil ich Briefeschreiben einfach mag.)

Soviel zum Grund, warum es hier hoffentlich bald wieder mehr zu lesen geben wird. Wahrscheinlich werde ich noch ein paar Dinge anreißen, von den vergangenen zwei Jahren berichten usw.
Vielleicht bringe ich sogar mal die Entwürfe zu Ende, die seit Jahren herumgammeln, wer weiß. *hust*
Vielleicht füge ich auch im Nachhinein in diesen Beitrag noch ein paar optisch ansprechende Bilder ein, einfach so. Hab' nur gerade "keins zur Hand", deswegen veröffentliche den Beitrag ganz flott, bevor das kleine Alien angallopiert kommt und wieder 200% Aufmerksamkeit fordert.

Bis hoffentlich bald. :)

Juli-Rückblick: Ein kleiner Ferienbericht

28 Juli 2017

Der August steht schon vor der Tür, Zeit für eine kleine Zusammenfassung unserer Ferienwochen.
Wie ich mir schon dachte, konnten wir nicht alle Vorhaben unserer ☞ Sommerliste 1:1 umsetzen. Als Mami ist man das gewohnt, irgendetwas ist immer.
Das Wetter war so wechselhaft, dass wir Punkt Nummer zwei und drei nicht in Angriff nehmen konnten. Erst hat es zu viel geregnet, dann war es zu heiß, so dass mein Kreislauf bedingt durch die Schwangerschaft öfter schlapp machte und wir lieber im Schwimmbad Abkühlung suchten. Als das Wetter dann doch halbwegs passte, hatten die Landwirte in der Umgebung viele Wiesen und Feldränder abgemäht, an welchen die meisten Kräuter zu finden waren. Natürlich hätten wir von diesen nichts für die Naturapotheke gesammelt, aber für das Herbarium wären sie perfekt gewesen.

Welche Punkte konnten wir bis jetzt erfolgreich abhaken?

Definitiv die Omabesuche! Die erste Woche verbrachten wir bei meiner Mutter und nun sind wir für ein paar Tage bei meiner Schwiegermutter.
Da meine Mutter bedingt durch ihre Arbeit als Krankenschwester selten viel Zeit mit uns verbringen kann, hat sie die eine Woche so voll gestopft wie es nur ging. Wir waren im Schwimmbad, im Kino, Eis essen, haben in ihrem Garten mitgeholfen und wie jeden Sommer neue Schulsachen und Kleidung für den Herbst besorgt. An einem der Tage musste sie arbeiten, also vertrieben wir uns die Zeit im ☞ naturhistorischen Museum Schloss Bertholdsburg:




Das Museum ist definitiv einen Besuch wert, auch wenn der Rundgang dem Krümel irgendwann zu lang wurde und er langsam nur noch raus wollte. Mitunter lag es daran, dass wir die letzten Besucher waren und es ihm nach einer Weile anfing gruselig zu werden. Immerhin waren wir umgeben von einigen schaurig anmutenden Nachbildungen ausgestorbener und noch existierender Tiere.
Für Fotos und Videos muss man eine Erlaubnis im Wert von 2€ erwerben. Wenn man mit einem wuseligen Kind unterwegs ist, ist das nicht verkehrt. Ich habe einige der Informationstafeln abfotografiert, um sie später in Ruhe lesen zu können.


Unsere Schwimmbadbesuche waren für mich eher anstrengend, aber der Krümel hat sie genossen, Stiefpapa sei Dank. Hätte es weniger Regen gegeben, wären dem kleinen Mann inzwischen bestimmt Schwimmhäute und Kiemen gewachsen.

Gekocht haben wir gar nicht so viel, was mitunter daran liegt, dass der Junior das Selbe bevorzugt wie ich in seinem Alter: Backen! Wir haben Kuchen gebacken, Bagels, Muffins und demnächst möchte er ganz alleine einen Schokokuchen backen.

Gelesen haben wir einiges, vor allem Zeitschriften. Ich habe noch einen großen Stapel IHK Zeitschriften vor mir, den ich seit Monaten einmal in Ruhe durchgehen will und der Krümel hat sich nach unserem Museumsbesuch im Buchladen einen neuen Minecraft Roman ausgesucht.

Die Fotosafari wollen wir die Tage abhaken, am Montag geht es Richtung Meer und wenn wir wieder zu Hause sind, wird das Album für die Fotosafari gebastelt.

Wahrscheinlich wird es hier die nächste Zeit recht ruhig bleiben.
Ich habe vor einigen Wochen angefangen das Zimmer des Krümels auszumisten, was seeehr langsam vor sich geht. Man schafft nicht gerade viel, wenn man sich kaum bücken kann und öfters Pausen machen muss. Aber es geht vorwärts und ich konnte schon sehr viel Kaputtes und Zerspieltes entsorgen, bzw. Dinge, für die der Junior schon zu alt geworden ist, für seinen kleinen Bruder zur Seite legen.
Es stehen einige Arzttermine an, Bürokratisches will erledigt werden, ich möchte einiges für die Wochenbettzeit vorbereiten (Essen vorkochen und einkochen oder einfrieren) und noch einiges umorganisieren. Wahrscheinlich werde ich auch einige Postings vorschreiben und planen, damit der Blog nicht wieder einschläft. Definitiv werden noch die fehlenden Flitterwochenbeiträge kommen, die wollen schon so lange fertig geschrieben und veröffentlicht werden.

Habt einen guten Start in den August!