Namen gibt's...

10 April 2009

Da fragt man sich echt, wer sein Kind so nennt.
Und das auch noch mit Absicht?!
Bestes Beispiel: Ramsay — "Wildes Knoblauchland" (gefunden hier: http://www.babycenter.at/babyname/results/?startPage=41)
Zudem sind einige Namen nicht bloß abwegig von Klang und Bedeutung her, sondern auch noch legal, während "normal" und schön klingende Namen nicht anerkannt werden.
Eine Bekannte musste von ihren Eltern einen zweiten weiblichen Vornamen verpasst bekommen, weil die Tante vom Standesamt der Meinung war, Sally wäre ein Männername. Alles klar?
Götternamen sind legitim, während Jesus es erst seit 2006 wieder ist.
Natürlich sollte man zum Schutz des Kindes den Eltern nicht alles bei der Namensgebung erlauben, aber man kann es an gewissen Ecken doch sehr übertreiben.
Gut, dass maximal 5 Vornamen erlaubt werden und nicht 12, wie eine Frau sich das gerne für ihren Sohn gewünscht hatte, ist sicherlich auch für die (ach so kompetenten) Beamten auf unseren tollen Behörden von Vorteil. Zudem ist wohl selten bei einem Lichtbildausweis genug Platz für alle. Und die Geburtsurkunde wäre auch direkt mal doppelt so groß.
Dennoch kann man bei gewissen Namen nicht einfach behaupten, dass sie nur für Jungen ODER Mädchen "zugelassen" sind, obwohl sie eigentlich unisex bzw. gar nicht geschlechtlich definiert sind.
Die meisten Bedeutungen tragen auch keine geschlechtliche Spezifikation in sich, warum sollte es also der Name? Nur weil die herrschende Meinung bei der Namensgebung mit einem bestimmten Namen zu einem Geschlecht tendiert?
Bei Namen aus gewissen Sprachen braucht man diesen dann doch nur mal falsch auszusprechen und schon hat er sowohl anderen Klang als auch Bedeutung.
Aber dann Namen zuzulassen, die sowohl von Bedeutung als auch vom Klang her mehr als abwegig sind... Logik?

Unsere Bürokratie wird echt immer verrückter.

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