Bei mir piept's wohl

03 August 2010

Soll heißen: Ich hab' nen Vogel. Wohl eine Meise, wie es scheint. *g*

Okay, genug der Wortspiele. Obwohl sie sehr gut passen :D

Bisher war mein Weg schon immer von Geflügelten begleitet. Von Anbeginn an war es das Rotkehlchen, nun seit geraumer Zeit auch die Nebelkrähe und anscheinend hat sich ein dritter Vogel hinzu gesellt.
In letzter Zeit treffe ich immer häufiger auf Meisen, die mich anscheinend äußerst interessant finden.
Im Winter war es schon so, dass eine im Park um meinen Kopf herum flatterte, um meine Aufmerksamkeit zu erheischen.
Letzten Sonntag nach meinem Lauftraining war es ähnlich.

 Ich wollte den Morgen im Park etwas genießen und suchte nach einem lauschigen und touristenfreien Plätzchen.
So bog ich zu einem der schattigeren Plätze ab und sah dort auf einer Bank eine Nebelkrähe sitzen.
Wie sie dort so saß, sah sie aus, wie die Königin über dieses kleine Refugium, stolz auf ihrem Trohn.

Wir beäugten uns eine Weile und ich dachte mir, dass ich sie nicht stören mag und wollte in einem großen Bogen um sie herum gehen. Aber sie flog fort. Als ich an der Bank vorbei kam, nahm ich an ihrer Stelle Platz.
In der Eibe gegenüber pickte ein Vogel nach den Beeren. Trotz großer Anstrengung konnte ich nicht erkennen, was es für einer war, dafür waren die Lichtverhältnisse zu schlecht.
Kurz darauf hörte ich ein Flattern im Geäst über mir und sah eine Meise. Sie schaute mich an, hüpfte durch die Äste und piepste mir etwas zu.
Ich lehnte mich nach vorne, nochmals versucht den Vogel gegenüber zu erkennen, da flatterte es plötzlich hinter mir und die Meise saß auf der Rückenlehne der Bank. Sie beobachtete mich, nickte kurz mit dem Kopf und flog fort.
Sie war nicht einmal eine Armlänge entfernt gewesen und wirkte alles andere als scheu.
Und als wäre das nicht schon genug, flatterte es erneut hinter mir, gerade als ich aufstehen und gehen wollte und da saß der Vogel, welcher zuvor gegenüber die Beeren gefuttert hatte am Stamm des Baumes, als wollte er sich vorstellen und gleichzeitig verabschieden. Auch er kam sehr nah an mich heran, beäugte mich und nickte mir kurz zu.
Es war ein Kleiber, ich persönlich hatte noch nie einen gesehen. Bis jetzt.

Aber mal zurück zur Meise.
Es ist sehr schön, sie als Krafttier an meiner Seite zu wissen.
Steht sie doch für die Kraft und den Gebrauch der Stimme, die Wahrheitsliebe und die Fähigkeit auch in kleinen Dingen die verborgene Kraft zu erkennen. Sie symbolisiert Wahrheit, Furchtlosigkeit und die Fähigkeit Kronen ohne Ego zu tragen.

Nun wäre es nur noch interessant zu wissen, ob sich der Kleiber auch hinzu gesellt. Dann kann ich bald eine Krafttiervoliere "aufmachen".

Eine neue Feder habe ich auch schon wieder gefunden. Noch rätsle ich, ob es sich wieder um eine Rabenvogelfeder handelt.
Sie ist genauso dunkel wie die erste, aber etwas kürzer und hat im Sonnenlicht einen ganz leichten grünlich-bläulichen Schimmer. Und auch Taubenfedern sind mir in den letzten Tagen immer wieder vor die Füße gekommen. Vielleicht ein Wink der Göttin? Wer weiß...

Kommentare:

  1. Oh,...."geflügelte Wesen"....
    Da meldet sich das Element Luft bei Dir an.....und wer weiß,...was noch...
    Ich finde das auch immer sehr interessant, was einem so begenet. Viele bemerken das ja auch schon gar nicht mehr.
    Liebe Grüße
    Grey Owl

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  2. Ja, ich finde es auch schade, dass viele nicht mehr hinsehen bzw. zuhören.

    Eigentlich dachte ich, ich hätte das Element Erde im Moment nötiger *grübel*.

    Nunja, mal sehen wie sich das noch weiter entwickelt :)

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  3. Relativ kurze schwarze grün-bläulich schimmernde Federn haben Elstern :-)

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