Abgestaubt und abgefroren

06 Dezember 2010

Das Wochenende war ziemlich kalt und ereignisreich.

Wir waren Samstags wie so oft bei der Oma draußen. Nach längerem Geplane, wie das Wohnzimmer umgestaltet werden soll, hatte ich mich kurzerhand dazu bereit erklärt, die alte Bar auszusortieren und abzustauben.
Mann, Mann, Mann!
Was da so alles drin stand.
Champagner von 1953, jede Menge falsch gelagerte Weine, Alkoholschätze, Dies und Das von Bols...
Einige der gut erhaltenen Flaschen durfte ich behalten, einiges blieb in der Bar und der Rest geht den Weg allen Alkohols - ab in die Kanalisation (auf welchem Wege und mit welchen Zwischenstops auch immer *g*).

Sonntag waren wir auf dem viel zu überfüllten, mittelalterlichen Adventmarkt beim Heeresgeschichtlichen Museum.
Trotz der Versprechung "Jede Menge Parkplätze vor der Tür" mussten wir erstmal lange nach einem suchen.
Die versprochenen Plätze waren großteils für Anwohner reserviert...

Schön war es trotzdem, aber eben voll und kalt.
Ich habe beim ersten Met-Stand direkt zugeschlagen :D *jamjam*
Es gab Musik, Feuerchen, jede Menge Leckereien, Kleidung, Waffen, Schmuck...




Zum Aufwärmen gab es zu Hause leckere Bratäpfel.
Ganz einfach gemacht, mit etwas alkoholfreiem Amaretto und etwas Butter in den Ofen und eine halbe Stunde braten.
Super lecker!


In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen wunderbaren 2. Advent!

Kommentare:

  1. Sssoooo alter Champagner...?! Wow!!
    Eigentlich schade um das ganze alte Zeuges......

    Irgendwas machen die hier bei uns falsch. Auf unseren Märkten, egal zu welcher Jahreszeit, gibt es wenig Interessasntes. Klamotten, Essen,...das Übliche halt.....Deshalb gehe ich da gar nicht erst hin.
    Auch schade.....

    Oh ja,....einen Bratapfel,....genau das richtige.....hhhmmmmm......
    Sei lieb gegrüßt
    Grey Owl

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  2. Danke für den lieben Kommentar!

    Ja, es ist schon schade so vieles wegzuschütten.
    Der Champagner wird ja zum Glück nicht schlecht, aber die Weine waren alle stehend gelagert.
    Da waren auch welche aus den 70ern dabei, die wären schon richtig toll gereift gewesen.

    Hier gibt es zum Glück schöne Markt-Alternativen. Da hat Wien echt einen Stein bei mir im Brett.

    Auf dem Karlsplatz ist z.B. jedes Jahr ein Gehege mit Ziegen und kleinen Schweinen und eine große Burg aus Stroh. Ganz toll für die Kinder! Und rund herum findet man Handwerkskunst. Der Markt ist speziell für's Kunsthandwerk. Da gibt es Getöpfertes, Gestricktes, man kann bei einem Schmied seine Messer schleifen lassen und und und... richtig toll!

    Und dann organisiert noch eine kleine Heidentruppe jedes Jahr an einem Wochenende einen Yulemarkt. Letztes Jahr konnte ich nicht hin, aber dieses Jahr gehe ich definitiv! Freue mich schon richtig *g* der ist nämlich Morgen :D

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