Von Paranoia und dem bekannten Fünkchen Wahrheit...

16 Februar 2011

In vielen Blogs und Foren machten in der letzten Zeit die Links zu einer bestimmten katholischen Internetseite und ihren ... seltsamen... Flyern zur Hexenbekehrung die Runde.
Dazu gab es noch jede Menge intolerante und fast schon psychopathsche Kommentare und Diskussionen auf besagter Seite.
Mir waren jene ehrlich gesagt zu blöd.
Ich blieb nur auf einem Link hängen und guckte mir aus reiner Neugier eine Art Doku auf Youtube an.
Sie handelte vom Okkultismus in der Musikindustrie, kurz Pop Okkultur genannt.

Was soll ich sagen: Au weia!
Man kann es wirklich mit Deutungen und Interpretationen übertreiben, auch wenn hier und da ein Fünkchen Wahrheit durchschimmert.
Die Fehlerkorrektur als letzte Folge der Serie sagt eigentlich schon alles:

http://www.youtube.com/watch?v=nWXAht7EPGQ

(Das Einbetten wurde deaktiviert, deswegen muss man sich das Video direkt auf der Seite ansehen.)

Da wird mal wieder klar, wie weit fehlgeleitete Gedanken führen können. Die Aussagen über Symbole und deren Anwendung/Deutung finde ich in diesem Bezug sehr passend.

Natürlich sind gewisse Mächte/Institutionen daran interessiert, uns zu dämlichen Konsumleichen und Arbeitstieren zu züchten; aber jeder einzelne mit einer ausreichenden Portion gesunden Menschenverstandes und elterlichem Instinkt kann für sich und seine Lieben entscheiden und erkennen, was zumutbar und vertretbar ist. Und diese Verantwortung sollte auch jeder übernehmen!
Dann wundern sich Eltern auch nicht mehr, warum ihre Kinder mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus landen.
Viele sagen sich ja, "Ich lasse meinem Kind seine Freiheit und seine Privatssphäre.". Das mag auch gut und richtig sein, aber viele verwechseln Einmischung mit ganz normalem Interesse an der Person, dem Umfeld und den Interessen des Kindes.

Eltern können auch super Ratgeber in Sachen Drogenkonsum, Alkoholmissbrauch und ähnlichem sein. Man muss nur seine Fehler dem Kind gegenüber zugeben und seine daraus gezogenen Lehren mitteilen. Wir sind nicht unfehlbar und werden es nie sein.
Wenn ich mich nicht für mein Kind interessiere, werde ich nie wissen, was in ihm vorgeht und es wird mir auch kein Vertrauen schenken wollen. Wozu denn auch?

1 Kommentar:

  1. Wo kann ich deinen Text unterschreiben?
    ....
    Nicht geschockt, aber verwundert....
    Und dennoch nicht überrascht über eine Paranoide Gesellschaft...

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