Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott

15 März 2011



Mein derzeitiger Lesestoff, welchen ich euch nicht vorenthalten mag:

Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott von William Paul Young.


Es ist zwar ein durch und durch christliches Buch, dennoch finde ich die Gedankenansätze äußerst interessant.
Es geht um die Vielschichtigkeit des Göttlichen, welche im Verlauf der Handlung als das Auftreten Gottes in der Dreifaltigkeit, also durch drei Personen geschieht.
Als wäre das für den armen Protagonisten nicht schon verwirrend genug, ist Gott als Vater eine dicke, afroamerikanische Frau und der heilige Geist eine hübsche, aber sehr schwer wahrzunehmende Asiatin. Nur Jesus ist eben Jesus als Sohn und dem Protagonisten somit ein bisschen näher und verständlicher, da er menschlicher ist.

Genauso geht es um das Verständnis, welches aus der "normalen" Perspektive viel zu beschränkt ist, um göttliches und überirdisches mit seinen Absichten und seinem Wirken überhaupt verstehen zu können.

Der Autor fungierte bei diesem Buch als Ghostwriter für einen "Freund", welchem die Geschichte wiederfahren ist.
Sein Schicksal ist sehr mitreißend und seine Erfahrungen bemerkenswert.
Allerdings ist dieser Freund nur eine erfundene Figur, wodurch der Autor eine interessante Beziehung zur Geschichte schafft.

Ich möchte jetzt nicht zu viel vorne weg nehmen, falls hier jemand das Buch selbst lesen mag.
Deswegen poste ich zum Inhalt nur noch den Klappentext:

"Vor Jahren ist Mackenzies jüngste Tochter verschwunden.
Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden - nicht weit vom Camping Ort der Familie.
Vier Jahre später, mitten in seiner tiefen Trauer, erhält Mack eine rätselhafte Einladung in diese Hütte. Ihr Absender ist Gott.

Trotz seiner Zweifel lässt Mack sich auf diese Einladung ein.
Eine Reise ins Ungewisse beginnt. Was er dort findet, wird Macks Welt und Leben für immer verändern.

Dieses Buch hat in den wenigen Monaten seit Erscheinen der amerikanischen Originalausgabe Millionen Leser begeistert."
(Quelle: Klappentext "Die Hütte" von William P. Young - Allegria Verlag)

~

Zu mir fand das Buch über eine Bekannte, welche einer evangelischen Freikirche angehört.
Zu ihr fand ich über eine andere Bekannte, welche mich in einer äußerst toleranten Phase meinerseits in ihre Kirche zu einem Gospel Gottesdienst einlud.

Ab und zu treffen wir uns und plaudern ein bisschen und dann muss ich immer verschmitzt in mich hineinlächeln, da sie mit ihren Aussagen (die eine denkt, Gott kann nur weiblich sein, die andere hat einen leichten Hang zur Esoterik) alles andere als dem verkalkten Glauben der katholischen Kirche nacheifern.
Wenn das Christentum sich so weiterentwickelt, wie in diesen beiden, bemerkenswerten Frauen, dann kann ich nur applaudieren, weil endlich die nötige Toleranz wiedergefunden wurde.
Und ich denke, oben genanntes Buch kann mein seinen Kernaussagen sehr viel dazu beitragen.

Kommentare:

  1. Das Buch klingt interessant. es kommt auf mein"Noch-Zu-Lesen-Liste". Kennst Du schon " Schiffbruch mit Tiger" von Yann Martel? Auch sehr philosophisch und auch über die Existenz bzw. Erscheinungsformen Gottes bzw. des Göttlichen. Kann ich nur empfehlen.
    Liebe Grüße
    Mia

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  2. Danke für die Empfehlung, bisher kenne ich es noch nicht.
    Bei mir türmt sich auch noch einiges auf meiner imaginären "noch zu lesen" Liste :)

    Liebe Grüße!

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