Nichts halbes und nichts Ganzes.

01 März 2011

Im Urlaub fand ich diesen Anblick zutiefst faszinierend.

Beide Schwäne im Zustand des Überganges vom hässlichen Entlein zum schönen weißen Schwan.

Auf der Schwelle von der Kindheit zum Erwachsenwerden.

Mitten in ihrer Initiation, ihrer Entwicklung.


Irgendwie fühle ich mich ähnlich, obwohl bei mir derzeit eher Stagnation herrscht.



Mein Wille pausiert. Ich habe keine Ahnung, was ich will.
Alles ist mir zuwider, nichts macht Spaß, reizt mich, erregt meine Aufmerksamkeit.

Ich habe unbändigen Appetit, aber nichts will mir so recht schmecken.
Dabei fühle ich mich nicht schlecht oder depressiv.

Es ist ein gespanntes Warten.
Aber auf was?
Muss ich das unbedingt wissen?
Oder ist es einfach nur eine Geduldsprobe?

Vielleicht zwinge ich mich selbst zur Ruhe. Zum Besinnen.

Es ist so vieles zu tun und nichts will ich tun.
Das tut richtig gut - mal nicht zu wollen.

Täglich wollen wir etwas...
Wir wollen schlafen, wollen Essen, wollen Ruhe, wollen Dies und Das erledigen und das unbedingt.

Anscheinend bin ich des Wollens müde geworden.

Nur zu blöd, dass ich so vieles zu erledigen habe, was nicht liegen bleiben kann, weswegen ich mich dazu zwingen muss. Das sorgt schon für schlechte Laune...

Kommentare:

  1. Ich wünsche trotzdem einen guten Start in die neue Woche und viel Zeit um zur Ruhe zu kommen und neu zu starten. Dafür ist der baldige Frühlingsanfang doch ganz passend. Liebe Grüße, Mia

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