Brief an einen Freund

27 Mai 2011

Weißt du, wir kennen uns nun schon so lange und vieles ist mir erst in der letzten Zeit bewusst geworden.
Die Jahre brachten uns physisch weit auseinander, aber dennoch fühle ich mich dir näher denn je.
Vieles hat sich mir erschlossen, liegt vor mir wie ein offenes Buch, welches ich zuvor nicht in der Lage war zu lesen.
Ein einziger Traum hat alles verändert, brachte mir Erkenntnis und Klarheit.
Ohne dich hätte ich vieles nicht überstanden und vieles hätte sich in mir und um mich nicht in Bewegung gesetzt.
Ich frage mich seit kurzem öfter, wieso ich all die Jahre so blind gewesen war, wo andere doch schnell erkannten wie es wirklich war und ist.
Eine bittersüße Traurigkeit erfasst mich, wenn ich an die Vergangenheit denke. Nicht unsere jetzige, nicht aus diesem Leben.

Von dieser Vergangenheit will ich nun erzählen.
Ich möchte sie nicht in mir verschließen, da sie früher oder später Auswirkungen auf die Gegenwart haben wird, soweit sie es nicht schon hatte.

Auch andere wird diese Erzählung betreffen. Sie wird Zeit brauchen, viel Kraft und Mut.
Ich werde sie "schön verpacken", stellenweise etwas abwandeln, um einige Betroffene zu schützen.
Es wird eine kleine Geschichte werden. Unsere Geschichte.

Ich danke all jenen, die mir ihre Zustimmung gaben, sie hier zu veröffentlichen!

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