Tränenstille

06 Mai 2011

Kennt ihr das?

Wenn ihr weder Ja noch Nein sagen könnt.

Es gibt nichts zu definieren.

Nur... drückende Emotionen und Lieder, die euch aus der Seele zu sprechen und nur für euch und diesen Moment gemacht worden zu sein scheinen.

Ich fühle mich in der Schwebe, ganz ohne festen Boden unter den Füßen.
Heute Morgen war er noch da und nun ist er weg.
Ich weiß nicht, wer oder was ihn hinweg gerissen hat.

Der Tag war ereignisreich, lang und eigentlich sehr erfüllend.

Wieso nur fühle ich mich dann so... zerissen, nicht hier, nicht jetzt anwesend?

Ich weiß grob was ich möchte und von meiner näheren Zukunft erwarte.

Und ich weiß auch, wie ich das erreichen will und kann.

*seufz*

Irgendetwas scheint zu fehlen...

Oder vielleicht...

Irgendjemand?

Ja...

Ihr fehlt mir.

Meine geliebte Schwester mit ihren traurigen Augen.

Mein geliebter Freund mit all seinen Einzigartigkeiten und Talenten.

Mein geliebter Wind mit ihrem mitreißenden Wesen.

Meine geliebte Freundin mit ihrem stillen, mißverstandenen Wesen.

Mein geliebter Bruder mit all seinen Ecken und Kanten.

Mein geliebter, treuer Freund und weiser Ratgeber.

Wenn ich an euch denke, wird mein Herz unsagbar schwer.

Nur wenige Gedanken erfreuen mich dann:

Das unsere Füße die selbe Erde berühren.

Das wir die selbe Luft atmen.

Das wir die selben Sterne, die selbe Sonne und den selben Mond auf- und untergehen sehen.

Das wir in unseren Herzen die selben Gefühle und Feuer hegen.

Und dann schöpfe ich Hoffnung, dass sich unsere Wege schon bald wieder kreuzen.

Kommentare:

  1. Ja, ich kenne das und ja, Du sprichst mir aus der Seele. Ja. Mehr kann ich im Moment dazu nicht sagen. Mir geht´s selbst nicht dolle und der Post spricht mir aus dem Herzen.
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  2. Ich würde dir gerne eine feste Hand reichen,um dich wieder auf unsere gute Mutter Erde zurück zu holen.....oder dir ein schönes Stück Schokolade geben...

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  3. Schweben.... der Zustand bevor man auf der Erde wieder ankommt, oder dem Himmel gänzlich entweicht. Hüte dich vor dem letzteren, denn sonst entschwindest du den Welten hier bei uns.
    Auch wenn dieser Zustand der unwirklichkeit da ist, auch wenn die Dinge, das Sein, unwirklich scheinen.
    So ist es die Phase, die Zeit, der Umbruch. Wie ein Kasettenspieler der langsam spielt, schneller wird und dann wieder zur normalität zurückkehrt.

    Es ist nicht einfach aus einem solchen Zustand zu entschwinden, ist er auf der eine Seite doch so süß. Doch kommst du wieder von allein zurück...
    Schon bald da wird es sein, dass du und deine Freunde nichtnur den selben Boden der Mutter teilen.

    *patpat*

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  4. du liebe.
    meine worte werden wenig trost für dich sein. weiß ich doch genau wie du dich fühlst.

    halte durch und geh mit kleinen schritten, dann werden sich die wolken verziehen und siehst wieder licht.

    lass dich umarmen!
    sania

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