this song stuck in my head...

12 März 2013

"[...] you know I'm not a saint [...]" trällert mir schon den halben Tag durch den Kopf.
Dabei habe ich ☞ "Kathy's Song" von Apoptygma Berzerk schon eine ganze Weile nicht mehr gehört.
Und wenn ich es summe, bekomme ich vom Krümel einen bösen Blick und ein "Nicht singen!!" vor die Füße geknallt.
Irgendwo hat er ja recht, eigentlich wollte ich endlich die Briefe schreiben. Einer wartet jetzt bestimmt schon über drei Wochen. Stattdessen trödle ich im Internet herum. Meine Inspiration verschleppt mich auf alle möglichen Seiten und will mich zu süßen Sünden verlocken. Nur unser Budget lässt im Moment nicht viel zu.

Vor dem Fenster wirbeln Schneeflocken und der Junior will nicht vor die Tür.
Ich kann ihn verstehen, ist elendig kalt da draußen. Die Chilis im Wintergarten lassen schon etwas die Blätter hängen. Vorgestern habe ich sie in der Hoffnung, es möge sie etwas schützen mit kleinen Gläsern "überdacht". (Ich sammle meist die Gläser von Aufstrichen und Eingelegtem für Gewürze oder Kleinkram. Für die Pflanzen machen sie sich auch gut.)


Aber der Temperatursturz ist wohl doch etwas heftig. Hoffentlich überstehen sie es halbwegs.
Die Erdbeeren und der Thymian zeigen sich eher unbeeindruckt. Tapfere kleine Dinger.
Der Thymian "wohnt" seit dem Wochenende in einer ausgedienten Lagnese Eispackung.
Normal kaufe ich solche Eiscreme gar nicht und lege mehr Wert auf Herkunft und Inhalt, aber Krümels Dackelblick hat mich weich gekocht. Schande über mich.

Auf ☞ Laubfresser habe ich ein Rezept für eine schnelle vegane Erbsensuppe gefunden und gestern ausprobiert. Lecker! Das Licht war nur zu schlecht für ein gutes Foto, stellt euch einfach köstliche Erbsensuppe vor ;)

Und dann war mir total nach Kuchen!
Das Ergebnis war ein Zupfkuchen aus Überresten, die der Kühlrschrank noch hergab. Es wurde nur eine kleine Springform und viel ist nicht mehr übrig. Der Teig ist verbesserungswürdig, das reinste Gekrümel und Gebrösel. So ist das eben mit experimentellem, veganem Gebacke *g*. (Foto kommt noch)

Heute gibt's Blumenkohlcurry aus einem asiatischen Kochbuch, das mir meine Mutter vor einer gefühlten Ewigkeit geschenkt hat. Bin gespannt was daraus wird.
Der Vorteil an asiatischen Kochbüchern ist, dass man viele vegetarische oder sogar vegane Gerichte zwischen all dem Fleisch und Fisch findet. Oder sie lassen sich gut abwandeln. Ein Gericht mit mariniertem Rindfleisch habe ich mit in Sojasoße eingelegtem Seitan von Arche ausprobiert - das war richtig lecker und wird definitiv mal wieder gemacht.

Habt eine nicht ganz so triste und graue Woche. Denkt bunt! ^.^
Ich gehe jetzt das machen, was bei solchem Schneegestöber am besten ist.
Nadeln klappern lassen und... 

Brainfood!

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