"Vegan für alle" von Jan Bredack

10 Juni 2014


Die vegane Lebensweise wird immer lebenswerter und dies verdanken wir nicht minder Jan Bredack, dem Begründer der Veganz Supermärkte.
Er hat den Wunsch vieler erfüllt: Einkaufen können, ohne ständig nachzudenken und Zutatenlisten zu studieren, ob etwas tierisches enthalten ist. Ob sich etwas irgendwo versteckt, weil die enthaltene Menge so gering ist, dass sie nirgends aufgeführt wird.
In seinem Buch beschreibt er seinen Werdegang, wie er vom Top-Manager mit Burnout zum Veganismus kam und sich eine Idee in seinem Kopf festsetzte und über die Jahre mehr und mehr Gestalt annahm, auch einmal ihre Form änderte und in den Supermärkten resultierte, die wir heute kennen.
Er räumt mit Vorurteilen auf, die ihm gegenüber kursieren und die auch seine Belegschaft schon in Bedrängnis brachte. Er möchte aufklären, tolerant handeln und den Menschen ein ansprechendes und vollwertiges Angebot in seinen Läden bieten.
Durch die biographische Darstellung seiner Vergangenheit lernt man ihn als das kennen, was viele Veganer sind: Auf dem Weg zu einer besseren Welt. Man wird nicht als perfekter Mensch, als Weltverbesserer geboren. Man wird durch die Handlungen zu Lebzeiten dazu. Und dazwischen macht man jede Menge Fehler - wie sonst sollte man auch lernen?
Ich finde das Buch äußerst empfehlenswert, da es nicht auf dem veganen Kochbuchtrend-Zug aufspringt, sondern aus dem Leben erzählt und Gedanken aufgreift, die viele beschäftigen oder beschäftigen sollten.
Mir wurde das Buch freundlicherweise vom Piper Verlag zur Verfügung gestellt.
Der VEBU hat im Moment eine Aktion laufen, bei der jedes Neumitglied mit einer Anmeldung bis zum 21.06.2014  ein Exemplar des Buches gratis bekommt.
Hier geht es zur der Aktion.

Kommentare:

  1. das klingt interresant aber biografien sind leider nicht so mein lese ding, an sowas verzweifel ich

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